Ach, immer wieder dieselben Laster.

Wenn wir glauben dass, das Laster eine Last ist, dann sollten wir das abschaffen.

Wer gibt denn schon seine Gewohnheiten auf und gibt zu das er süchtig ist? Dabei ist es keine Schande zu seinen Laster zu stehen, sofern es das Laster ist, die jeder hat und die sich in unserem Tagesablauf befinden und schleichend weiter breit gemacht hat.

z. B. das Smartphone vor den Augen und Blind durch die Welt oder die Spielsucht am Hauseigenen PC, hinter verschlossenen Türen und verbarrikadierten Fenstern.

Alkohol konsumieren und Rauchen wie ein Schlot. Den ganzen Tag anderen Leuten auf die Bude rücken und auf die Nerven gehen. Nur dummes Zeug von sich geben, um andere zu amüsieren. Und dann am Abend die Freunde in der Kneipe aushalten, denn ohne ist auch alles Scheiße.

Oder nur den ganzen Tag auf dem Sofa zu lümmeln und sich so wenig wie möglich zu bewegen. Die Gehirnzellen ausruhen lassen und nicht mit belanglosen Gedanken ins Wallen zu bringen. Die Augen vor der Arbeit, die noch anliegt zu verschließen und eben nichts zu tun.

Seine Mitmenschen und Familie nicht beachten und so tun als wären sie nicht anwesend und wenn, dann nur ganz weit und vernebelt. Sie passen nicht in deine Situation und du möchtest am liebsten flüchten. Alles hinter dir lassen, weil das alles eine Last ist und die behindert gerade deine Laster. Wenn, es nur das allein wäre.

Du kannst jetzt nicht weit genug in dich hineinkriechen und dich vor deinen Lastern verstecken. Du möchtest jetzt allein sein um deine Interessen, aber auch nur deinen Nachkommen. Eben nur so tun als hätte man keine Probleme und Sorgen und schon gar nicht Arbeit. Die anderen um dich herum sollen sich besser in die Luft auflösen, sie stören gerade deinen Zugang in die Tiefe deiner Depressionen.

Wenn du dann tief genug drin steckst und dir alles zu einer Last wird, gehe und werfe dich in die Menge von Menschen, die es immer mit dir NUR so gut meinen. Die für dich das Kissen sind und dir das Geben was du meinst, was du woanders zu wenig bekommst. Nämlich …

„Anerkennung!“

Wenn das zu einer Last wird, dann möchte ich auf diese Anerkennung verzichten. Ich schaue oftmals an mir herunter und frage mich, ob das schon alles gewesen ist oder noch etwas mehr hinzukommt?

Eine Frage, die ich mir nicht beantworten kann und eine Frage, die ich niemals laut stellen würde. Weil ich weiß was ich geleistet habe und weil ich weiß, das ich weiter daran arbeiten werde, nicht in allen Lastern sofort eine Last zu sehen.

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