Kein schlechter Scherz – 81 Euro 17 bitte!

Kein schlechter Scherz?

Sie kommen zur Apotheke ihres Vertrauens, wohin sie immer gehen, dahin wo man sie kennt. Sie geben das Rezept ab und warten, dass das Medikament es durch den Anlieferungskanal hinter der Apothekerin in das Entnahmefach fällt.

Das vertraute Geräusch, das hohle Plog ist zu hören und das Medikament liegt wie immer in der Lade, wird entnommenen und ihnen gereicht.

81 Euro 17 bitte!

Wie bitte, ich bin doch von der Zuzahlung befreit!?

Ist leider so, die Krankenkassen haben seit 01.07.2014 wieder an der Stellschraube gedreht. Medikamente werden nicht mehr wie immer voll übernommen. Neue Verträge aufgrund und Ansage unserer Politiker, die scheinbar wirklich den Blick für die Realität verloren haben, haben es so entschieden. Neue Ansagen des Gesetzgebers sind der Grund dafür, dass Patienten jetzt tiefer in die Tasche greifen und höhere Zuzahlungen leisten müssen, wenn sie nicht noch kränker werden oder sogar sterben wollen.

Das ist auch keine Science-Fiction mehr, das ist auch die Realität!

Die Krankenkassen wollen die hohen Kosten für das Medikament nicht mehr zahlen und haben neue Vereinbarungen mit den Herstellern getroffen. Die Hersteller wollen das Medikament mit diesem gewissen Wirkstoff nicht billiger herausgeben und begehen damit ein Verbrechen an die Kranken und an die, von dem Medikament und Wirkstoff abhängigen Menschen. Jetzt sollen wir zahlen! Zahlen oder Sterben?

Das hört sich so an, als würde es keine anderen Mittel geben mit ähnlichen oder demselben Wirkstoffe, aber keine Sorge die gibt es. Nur wie der Patient mit den anderen Mitteln und Wirkstoffen und anderen Nebenwirkungen klarkommt oder klarkommen soll, das weiß nur der Arzt und der nicht Patient.

Nicht jede Pille mit dem gleichen Wirkstoff wirkt auch so wie das gewohnte Arzneimittel. Wer da glaubt, damit sei das Problem doch gelöst und warum beschwert sich der Patient noch, der hat noch nie etwas von Wechselwirkungen die mit der Einnahme anderer Mittel eine Unverträglichkeit oder Schlimmeres entwickeln können, gehört.

Der hat auch nicht davon gehört das andere Trägerstoffe eine Allergie auslösen können, wo-ran ein Patient sogar sterben könnte, wenn er nichts davon weiß, das Mittel verwendet und auf einmal bewusstlos wird und stirbt, wenn niemand in der Nähe ist, der sofort Erste Hilfe leisten kann und einen Notarzt ruft.

Wer da glaubt, dass das nur ein Scherz ist, den kann ich beruhigen. Ich bin z. B. so ein Mensch, der kein Kortison und bestimmte Trägerstoffe nicht verträgt und dabei hops
gehen kann. Auch Schmerzmittel wie das Schmerzmittel Ibuprofen bringen mich nach der Einnahme oder Vergabe mit einer Spritze, ins Grab.

Wenn da niemand in der Nähe ist, gebe ich locker den Löffel ab.

Was passiert wohl mit Menschen die auf das Mittel „Votum“ um das es hier geht, gut klar kommt und nachher auf ein anderes wie „Losartan“ gezwungenermaßen umsteigen müssen, weil die Krankenkassen die Kosten nicht mehr ganz übernehmen wollen, weil der verwendete Wirkstoff denen zu teuer ist?

Welches Risiko wird der Patient der an einen nicht Organ-bedingten Bluthochdruck leidet und mit der Behandlung des darin enthaltenden Wirkstoffs abhängig ist, damit nicht die folgen-den aufgeführten Risiken und Schäden oder Erkrankungen ihn auch noch treffen.

Unbehandelter Bluthochdruck, der über dem Normalwert für Ihr Alter liegt, kann die Blutgefäße verschiedener Organe, wie die des Herzens, der Nieren, des Gehirns und der Augen schädigen. In manchen Fällen kann dies zum Herzanfall, Herz- oder Nierenversagen, Schlaganfall oder zur Erblindung führen. Gewöhnlich zeigen sich vor dem Auftreten von Schädigungen keine Symptome des Bluthochdrucks. Daher ist eine Blutdruckmessung notwendig, um festzustellen, ob dieser innerhalb der Normwerte liegt oder nicht. Blutdruck kann mit Arzneimitteln wie “Votum 40mg Filmtabletten” behandelt und unter Kontrolle gebracht werden.

Die Krankenkassen sind von der Politik zum Sparen angehalten, auf Kosten der Patienten und Beitragszahler, damit ein Finanzminister Schäuble sich die Überschüsse zu Eigen machen kann, um damit seine Haushalslöcher zu stopfen.

Wer auf Kosten der Patienten und Beitragszahler Profit machen will, um seine von ihm und seinen Polittierfreunden produzierten Haushalslöcher zu schließen, der soll mal zuerst seinen Arsch ganz alleine und ohne fremde Hilfe die Treppe hoch bringen. Dann weiß er wie sich Menschen fühlen die an ein bestimmtes Medikament und Zusatzstoffe gebunden sind. Die aus Ihrem Leid mit Medikamenten in ein lebenswertes Leben gebracht werden wollen, aber von so einem Schmierfinken, der an das Geld der Patienten und Beitragszahler will, daran gehindert werden.

Wobei ich das von Votum für geringer halte und dennoch aufgrund von Unverträglichkeit und Wechselwirkung an Losartan 100mg gebunden bleiben werde, vielleicht ein Leben lang.

Aber viele Menschen die mit dem Votum, dem besseren und mit weniger schwerwiegenden Nebenwirkungen klar kommen. Die nun das Mittel fast aus eigener Tasche finanzieren sollen oder sogar müssen, für die hoffe ich, dass kein Arzt dieses mehr verschreibt und andere Alternativen, von denen ich nichts weiß, auf Lager haben.

Dass die Lager der Hersteller überlaufen und die irgendwann merken, dass es besser ist vielen preisgünstiger zu helfen, anstatt das Produkt für sich zu bunkern und darauf sitzen zu bleiben, bis zum Verfallsdatum.

Solche Hersteller dürften nach so einer Aktion nie wieder finanziell unterstützt werden. Die Forschungsgelder könnten dann Unternehmen erhalten, die noch das Leben und die Gesundheit des Menschen im Sinne haben und nicht nur Ihren Profit.

Notwendige und Lebenserhaltende Medikamente werden wegen hoher Kosten vorenthalten, aber die Kosten für Schwangere, wobei die das Vergnügen hatten, da soll die Gemeinschaft und Allgemeinheit blechen. Der nächste Schritt wird sein, dann sollen wir die Allgemeinheit noch den Unterhalt für die Kinder bezahlen, wenn Väter die Zahlung verweigern!

Oder wie? Vögeln konnten die doch auch ohne die Hilfe der Allgemeinheit.

Darum, dürfen keine Bluttest auf Downsyndrom eine Kassenleistung werden.

Beitrag hier. Bluttest auf Downsyndrom soll Kassenleistung werden

Quelle:  http://www.spiegel.de/ Beitrag  von  Von Cornelia Schmergal

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